Unterwegs im Fjordland

Wir verbrachten hier rund 4 Tage und hatten ein paar ganz nette Walks. Leider spielte das Wetter nicht mit, weshalb wir nur wenig vom "Milfordsound-Zauber" erleben konnten. Der rund 120 km lange Weg allerdings von Te Anau durch den Homer Tunnel nach Milfordsound war schon sensationell ...
Mt. Christina hält sich gerne bedeckt ... :-)
Mt. Christina hält sich gerne bedeckt ... :-)
Wasserfälle an steilen Wänden, rechts und links. Spiegelglatte Seen und Wälder und dazwischen findet man ein paar schöne DOC-Campgrounds, wo man gegen einen kleinen Obolus sein Nachtlager inmitten in der schönen Natur aufschlagen kann. Auf der Strecke gibt es viele Gelegenheiten für Stopps, um kürzere oder längere Tageswanderungen zu unternehmen. Einer der uns natürlich besonders interessierte war der "Key-Summit-Track", bei dem man am Ende von einer Anhöhe aus einen wunderbaren Blick über 3 Täler und den höchsten Berg(in) der Gegend "Mount Christina" genießen kann. Aber auch hier hatten wir leider Pech. Wo anfangs noch beim Aufstieg die Sonne uns ordentlich zum Schwitzen brachte, versteckte sie sich pünktlich beim Erreichen der Anhöhe hinter einer dicken Wolkendecke, ebenso die Täler und die andere Christina. Tja, 2 Christinas wären ja auch irgendwie eine zuviel. :-) 
Ein wahrer Drahtseilakt :-D
Ein wahrer Drahtseilakt :-D
Auf einen weiteren Funny-Walk kamen wir wiedermal durch eine Empfehlung des NZ-Frenzys-Reiseführers. Wir spazierten durch einen verwunschenen Wald, der so triefend nass wahr, dass überall Moss wuchs. Irgendwann gelangten wir an einen Fluss, der nur über ein "Walkwire" (Eine Tradionelle Kiwi-Brücke) überquerbar war. Die Rede ist hier von drei Drahtseilen, die von einem Ufer zum anderen gespannt sind. Eins für die Füße und zwei zum Festhalten. Yeah, real Kiwi-Adventures! :-)
Ein Langbeinschnäpper (Petroica Australis) ... habe ich natürlich gleich erkannt ...*hust*
Ein Langbeinschnäpper (Petroica Australis) ... habe ich natürlich gleich erkannt ...*hust*
Auf dem Rückweg passierte uns was seltsames ... Ich blieb kurz stehen, um meine Kamera wieder in die Tasche zu verstauen, da bemerkte ich plötzlich, dass irgendwas an meinen rechten Schuh "klopft". Ich blicke an mir hinunter und denk, dass gibt's doch nicht. Ein kleiner schwarzer Vogel umschwirrt meine Füße und pickt mit seinem Schnäbelchen an meinen Schuhen rum. Wenig später kommt ein Zweiter und geht auf Christinas Treter los. Mutige Kerlchen! Ob die uns nun verjagen, verfrühstücken oder einfach nur uns ihre Zuneigung zeigen wollten, ich habe keinen blassen Schimmer, aber ein paar tolle Aufnahmen sind dabei rausgekommen. :-) 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0