"Angkor? Muss man mal gesehen haben!"

Diesen Satz haben wir bevor wir nach Angkor Wat gekommen sind vielfach gehört und gelesen von Leuten die die Tempel bereits besucht hatten. Und? Sie alle hatten Recht!
Diesen Satz haben wir bestimmt zig mal vor unserer Reise nach Kambodscha gehört und in irgendwelchen Sightseeing-Bewertungen gelesen. Und sie alle hatten Recht damit!
Angkor Wat
Angkor Wat
Eigentlich wollten wir im Anschluss an unsere Laos-Reise auf dem Mekong rüber schippern nach Nordthailand. Allerdings trafen wir in Luang Prabang in unserem Guesthouse einen älteren Herrn aus Österreich, der die letzten 30 Jahre wohl nirgends anders mehr Urlaub gemacht hatte als in Südostasien. Ein echter Kenner sozusagen. Dieser beschwor, dass es wohl keinen schöneren Platz auf Erden gäbe, als Angkor Wat. Wir entschieden uns jedenfalls kurzfristig um und buchten halbwegs günstige Flugtickets nach Kambodscha, genauer gesagt Siem Reap. Ein Städtchen unweit von den berühmten Tempelanlagen, was mit den Jahren leider den Charme von Patong (Partyteil von Phuket) adaptiert hat. Aber man kann sich auch gut außerhalb der "Pubstreet" und des "Nightmarkets" bewegen. Wir blieben 5 Nächte und kauften uns den 3-Tages-Pass für Angkor. 

Den ersten "Angkor-Tag" sattelten wir die inkludierten Leihräder unseres Hotels und fuhren zum 12 km entfernten Ta Phrom, anschließend besichtigten wir den Banteay Kdei und fuhren zum Sonnenuntergang zum Namensgeber der ganzen Anlage: Angkor Wat. Wir hatten Glück, es war nicht so heiß, wie die darauffolgenden Tage und auch die meisten Touristen (Busseweise Koreaner und Chinesen) hatten offenbar andere Routen genommen, sodass wir die meiste Zeit für uns waren. Ganz ehrlich: Es war faszinierend! Diese Mystik die einen umgibt, war wirklich einmalig. Ich würde zwar die Liebeserklärung des Österreichischen Herrn nicht unterschreiben, aber wer die Möglichkeit hat, sich dass mal anzuschauen sollte es wirklich machen. 
Die folgenden Tage waren wir etwas bequemer und ließen uns per TukTuk* zu den anderen Tempeln fahren. Insgesamt haben wir uns 9 verschiedene Tempel angeschaut und waren natürlich auch noch ein weiteres Mal beim Angkor Wat. Toll, wirklich! Wir hatten zuvor gedacht, das das bestimmt  irgendwann langweilig werden würde, aber "kennste einen, kennst'se alle!" kommt hier nicht zum Tragen. Jeder einzelne hat seine eigene Besonderheit. 

*Wir sind auf unserer Reise übrigens nun in 6 Ländern TukTuk gefahren und witzig, aber wahr: Alle sind verschieden. Mal ist es dreirädrig, mal vier, mal ist es ein Auto, mal Ape, mal ein Bus oder - wie in Kambodscha - ein Roller mit einer Art Rikscha-Anhänger. Auf alle Fälle küren wir vorerst das kambodschanische TukTuk zum bequemsten von allen! :-)

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