Zack Zack nach Zakynthos

Zakynthos war überraschend abwechslungsreich. Neben schönen Buchten zum Schnorcheln, hatten wir hier ein paar Begegnungen mit putzigen Tieren. Wir blieben 6 Tage und haben, glaube ich alles rausgeholt, was man hier so machen kann.

"Navagio" ... der Anblick war atemberaubend!
"Navagio" ... der Anblick war atemberaubend!

Da wir zwar ein tolles, günstiges Apartment im Süden der Insel mit schönem Meerblick hatten, was aber eher abgelegen war, musste erstmal wieder ein Roller her. ;-) Spätestens wenn man dann beim Verleiher sitzt und dieser einem den Vertrag rüber schiebt, begleitet von der Frage ob man Helme bräuchte, merkt man das man wieder in Hellas ist. :-x Was aber auch unsere Ankunft in meiner zweiten Heimat bestätigt, ist das der Preis des Rollers angenehmerweise nur ein Drittel ausmacht von dem in Rom.

Unsere erste Tour führte uns zum Nordteil der Insel zum wohl zweit bekanntesten Postkartenmotiv Griechenlands (nur die weißen Häuser von Mykonos sind wohl noch häufiger im Umlauf), dem Schiffswrack ("Navagio"). Es war fantastisch! Um gute Bilder zu schießen mussten wir uns jedoch durch unebenes Buschland kämpfen und spazierten am Rande einer extrem hohen und steilabfallenden Felswand entlang. Es war total angsteinflössend aber zu gleich war der Anblick der Bucht für uns so anziehend wie das Licht für die Motten. Definitiv DAS Highlight unseres Aufenthaltes hier. 

Vorfreude auf die Touris - Der linke Waschbär reibt sich schon die Hände
Vorfreude auf die Touris - Der linke Waschbär reibt sich schon die Hände

Es gab allerdings noch weitere Touren, die wir unternommen hatten. So waren wir einen Tag im "Stonepark" von Askos. Der Name täuscht, da ging es weniger um Steine, vielmehr spielten hier Hirsche, Waschbären und sogar ein Chinchilla die Hauptrolle. Der Hit war das man die "Viecher" füttern durfte/sollte und das war insbesondere bei den Waschbären ein wirklich sehr niedliches Unterfangen. Ein Video folgt. :-) 

Meeresbewohnern auf der Spur ...
Meeresbewohnern auf der Spur ...

Zakynthos ist - was wir vorher nicht wussten - auch bekannt für die vom Aussterben bedrohten "Unechten Karettschildkröten". Diese gigantischen Meeresschildkröten haben die Eigenart dort zu nisten, wo sie selbst erstmalig das Mondlicht erblickten, was ihre Überlebenschancen allerdings nicht gerade erhöht. Von 1000 geschlüpften Miniturtles schafft es gerade mal eins erwachsen zu werden. Die meisten betroffenen Strände sind daher erfreulicherweise gesperrt für Urlauber und Boote und es gibt auch ein ausgedehntes Nistschutzprogramm seit ein paar Jahren, was deutliche Erfolge erzielen konnte. Im Zuge einer gebuchten Fullday-Boots-Tour, hatten wir neben dem allgemeinen Schnorchel-Vergnügen, auch das Glück eine fast ausgewachsene Schildkrötendame vor die Linse zu bekommen. Ein schöner Moment.

Als nächstes geht es mit Fähre und Bus in die Hauptstadt! 

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