Unsere eigene PISA-Studie ...

... fiel ehrlich gesagt eher bescheiden aus. Auf dringlicher Empfehlung von Simone hin, sollten wir möglichst fix unseren Strafzettel aus Levanto bezahlen, da die Buße sonst schnell exponentiell wachsen könnte. Zumindest deuteten wir dies aus seiner Gestikulation einer halsabschneidenden Hand (oder meinte er vielleicht doch was mit Mafia?!?)
Wir wollen jedenfalls keinen Ärger, weder mit den Carabinieris, noch mit den Mafiosi, also watschelten wir nach Ankunft in Pisa von einem zum anderen Ende der Stadt, auf der Suche nach dem nächsten Police Department. Wir haben 100 Leute nach dem Weg gefragt und 101 Antworten bekommen. Als wir dann doch mal fündig wurden (2 Stunden später), erklärten uns zwei Beamte, das wir zur Post müssten um die Kohle zu überweisen .... achso und die hat übrigens Samstags zu. Wenigstens gaben Sie uns auf Nachfrage hin zu verstehen, dass wir -gesetzt des Falles wir überweisen am Montag - wir weder Ärger mit der Polizei noch mit der Mafia bekämen. Na denn ist ja gut. 

Nur halb erleichtert und mit Zement an den Beinen folgten wir anschließend den Touriströmen durch die Altstadt hin zur Piazza dei Miracoli. Wunderschön! Alles so strahlend hell (extrem weißer Marmor aus Massa; wir sind daran vorbeigefahren und es sah aus, als läge Schnee auf den Berggipfeln) dass man kaum die Augen offen halten kann. Und natürlich DER schiefe Turm! Eieiei, man kann kaum glauben WIE schief der ist. Bewundernswert finde ich auch, dass er seine Neigung nicht erst nach Fertigstellung erlangt hat, sondern ja schon gleich zu Anfang seiner über 200 Jahre andauernden Bauzeit sich sichtbar immer mehr neigte  und dennoch wurde am Bau festgehalten. Genial! Superbeispiel warum man manchmal "Schwächen" nicht ausmerzen, sondern bestenfalls vermarkten sollte! 

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