Gebuuuuuurtstaaaag! :-))

Zunächst einmal: Herzlich Dank Ihr Lieben für Eure Glückwünsche! Ich habe mich wirklich riesig gefreut. Hätte nicht gedacht, dass das so viele auf dem Schirm haben. :-D

Die letzte Nacht war, sagen wir mal durchwachsen.... Zwar war die Schlafcouch deutlich bequemer als gedacht und auch keine Mücke störte unsere Nachtruhe, nein, diesmal war es ein "niedlicher Riesenköter", der uns den Schlaf raubte. Nachdem wir uns den vorherigen Abend leckere Gnocchi mit Tuna-Pomodori-Sauce zubereitet hatten und nicht den ganzen Topf leer bekamen, landeten die Reste im Abfalleimer. Und naja ... da wir die Gerüche in unser Ein-Zimmer-Bude nicht haben wollten, stellten wir den Eimer, sehr zu Freude des knuffeligen Wau-Waus, einfach alles draußen vor die Terrassentür. Man macht halt so seine Erfahrungen ... ;-)

Ganz schön schmalspurig ...
Ganz schön schmalspurig ...
Nach einem grandios leckerem Frühstück, schnappten wir uns einen Tagesrucksack und stopften alles Nötige hinein, ließen uns kurz noch von Simone, Sohn der Chefs, wertvolle Tipps für unsere heutige Tour geben und los ging es. Der Plan war es nach Levanto zu fahren, der letzte Ort nördlich der Cinque Terre, wo wir mit dem Zug bis nach Corniglio (3. Dorf) jetten und von dort aus den Weg nach Monterosso Al Mare (1. Dorf) zurückwandern. Simone meinte, hast Du ein Dorf gesehen, kennste alle. Und die ausgewählte Wanderstrecke wäre die schönste und dauert auch immerhin ca. 3,5 Stunden. Am Bahnhof in Levanto kauften wir uns die 12 EUR - Tickets (Wandergebühr, Zugfahrten und wifi an den  Bahnhöfen) und erhielten auch noch eine Karte als Zugabe. 
Da es offenbar Probleme bei der Bahn gab, war es uns nur möglich von Nord nach Süd fahrend in Rio Maggiore (5. Dorf) auszusteigen. Egal dachten wir uns, dann nehmen wir eben den nächsten Zug wieder hoch und steigen dann bei unserem Startpunkt aus. Die Züge fahren hier in einer Regelmäßigkeit von 20 Minuten ... ... aufgrund weiterer Probleme bei der Bahn mussten wir jedoch 2 Stunden warten mit etwa einer Million weiterer Touristen. Natürlich kamen wir auf die Idee einfach schon mal los zu wandern und später dann anderswo den Zug zu nehmen. Die "Via dell'amore" begann direkt über dem Bahnhof und schlängelte sich um die Felsvorsprünge (nichts für schwache Nerven, konnte man schon erahnen). Doch leider war auch diese aktuell gesperrt, so dass uns nichts anderes blieb als auf den Zug zu warten. Na toll ... :-(

Vernazza - schick, oder?
Vernazza - schick, oder?
Da es schon Nachmittag war und wir auch einen Tisch im Restaurant unserer Biohofresidenz reserviert hatten, stiegen wir, als dann doch mal der Zug kam, nicht in Corniglia, sondern in Vernazza (2. Dorf) aus und verkürzten unsere Wanderung auf 2 Stunden. Am Ende - was soll ich sagen - hat es sich trotzdem absolut gelohnt! Die Ausblicke über das ligurische Meer und die bunten Häuser der Cinque Terre waren auf jeden Fall die ungewollte Warterei wert.
Am Ende der Wanderung kurz vor unserem Ziel Monterosso Al Mare, verkaufte ein pfiffiger Bauer, direkt von seinem an den Weg grenzenden Grundstück, selbstgemachten Limoncello, wo sich das Geburtstagskind auch gleich mal zur Feier des Tages einen gönnen durfte. Lecker! :-D
Der restliche Abend war - trotz weiterer Wartezeit auf den Zug nach Levanto und einem Strafzettel wegen überschrittender Parkzeit - sehr schön. Das 4-Gänge-Dinner war wirklich erstklassig und der Vino tat auch gut. Ein schöner Tag. 

Cin cin!
Cin cin!
Am Ende der Wanderung kurz vor unserem Ziel Monterosso Al Mare, verkaufte ein pfiffiger Bauer, direkt von seinem an den Weg grenzenden Grundstück, selbstgemachten Limoncello, wo sich das Geburtstagskind auch gleich mal zur Feier des Tages einen gönnen durfte. Lecker! :-D
Der restliche Abend war - trotz weiterer Wartezeit auf den Zug nach Levanto und einem Strafzettel wegen überschrittender Parkzeit - sehr schön. Das 4-Gänge-Dinner war wirklich erstklassig und der Vino tat auch gut. Ein schöner Tag. 

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